Drohnentechnologie im B2B-Umfeld

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Drone Readyness Analyse zeigt hohes Interesse an Drohnenanwendungen im industriellen Bereich

Wie bereit sind der Maschinenbau und andere potenzielle Anwenderbranchen für Drohnentechnologie? Dieser Frage gingen die VDMA-Arbeitsgemeinschaft Industrial Drone Solutions und der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der Universität Erlangen-Nürnberg mit der Drone Readyness Analyse nach. 71 Prozent der Befragten sind daran interessiert, Drohnentechnologie für das eigene Unternehmen zu erschließen. Die größten Potenziale werden für Drohnenanwendungen im Bereich Inspektion, Vermessung und allgemeiner Informationserfassung gesehen. Konkrete Umsetzungen sind überwiegend jedoch noch nicht geplant. Hinderungsgründe sehen die befragten Unternehmen vor allem in zu wenig Praxisbeispielen, derzeit nicht ersichtlichen wirtschaftlichen Vorteilen sowie in der unklaren rechtlichen Lage.

Unternehmen im Maschinenbau sind im Vergleich zu anderen befragten Anwenderbranchen etwas zurückhaltender. Zwar zeigt auch hier ein überwiegender Teil Interesse an der Drohnentechnologie, im Vergleich hat sich jedoch ein recht hoher Teil noch nicht mit möglichen konkreten Anwendungen im eigenen Unternehmen beschäftigt. „Dabei bieten Drohnen bereits heute interessante und wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten im Maschinenbau. Diese Beispiele und die damit verbundenen rechtlichen Rahmenbedingungen aufzuzeigen, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben“, sagt Juliane Friedrich, Projektmanagerin der VDMA-Arbeitsgemeinschaft Industrial Drone Solutions.

Die VDMA-Arbeitsgemeinschaft bietet ab sofort einen Newsletter zum Thema. VDMA-Mitglieder mit my.VDMA-Zugang bestellen die "Industrial Drone News" bitte über https://ids.vdma.org/newsletter. Mit einer E-Mail an juliane.friedrich@vdma.org ist ein Abonnement auch für Nicht-Mitglieder möglich.

 

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