Ökodesign-Richtlinie und UAS

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Ob Unmanned Aircrafts (Drones) in den Ökodesign-Arbeitsplan aufgenommen werden, entscheidet sich bis Ende des Jahres. Wichtig ist, dass UAS-Hersteller den Prozess bereits jetzt aktiv begleiten.

Erstmals werden Unmanned Aircrafts (Drones) für den neuen Ökodesign-Arbeitsplan 2020-2024 diskutiert (wir berichteten). Gestern gab der VDMA in einem Web-Erfa interessierten Teilnehmern aus der Drohnen-Community einen Überblick über die Ökodesign-Richtlinie und über die anstehenden Schritte.

Ob und in welchem Umfang UAS künftig unter die Richtlinie fallen, ist aktuell noch ungewiss. Reine Transportdrohnen sollten ausgenommen sein, da sie unter das Ausschlusskriterium "Transport” fallen. Bis Ende des Jahres entscheidet sich, ob Drohnen in der nächsten Stufe einer Vorstudie genauer betrachtet werden oder bereits aus dem kommenden Arbeitsplan fallen.

Die VDMA-Arbeitsgemeinschaft Industrial Drone Solutions kommentiert nach der gestrigen Rückmeldung die ersten Berichtsentwürfe fristgerecht an den Studiennehmer. Die Registrierung als Stakeholder ist bereits erfolgt, so dass die weiteren Schritte aktiv begleitet werden können.

Sollten UAS in die nächste Stufe der Bearbeitung gelangen, ist eine intensive Begleitung durch die Drohnen-Community nicht nur erwünscht, sondern auch dringend angeraten. Nur so können die wirtschaftlichen Interessen der teilweise noch sehr jungen Unternehmen der Branche gewahrt werden. Die VDMA-Arbeitsgemeinschaft ruft daher schon jetzt zur aktiven Mitarbeit auf.

Die Kommentierung der Arbeitsgemeinschaft ist unter dem Artikel als Pdf verlinkt.

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